Dr. Özgür Tamcan

Ich lebe seit über 30 Jahren in der Schweiz und begleite seit vielen Jahren Menschen in schwierigen und belastenden Lebenssituationen. Im Zentrum meiner therapeutischen Arbeit stehen insbesondere Traumafolgestörungen und Angststörungen, Krisen im Lebenslauf sowie Phasen persönlicher Neuorientierung.

Mein Studium der Klinischen Psychologie, Psychopathologie und Spezialpsychologie mit Schwerpunkt Persönlichkeitspsychologie sowie der Sozialanthropologie habe ich 2003 an der Universität Bern abgeschlossen. Anschliessend promovierte ich 2005 im Bereich Klinische Psychologie und Psychotherapie unter der Supervision von Prof. Dr. Klaus Grawe.

2019 habe ich zusätzlich ein Studium der Rechtswissenschaften begonnen. Nach dem Bachelor an der FernUni Schweiz schloss ich meinen Master in Rechtswissenschaften an der Universität Bern ab. Heute bin ich beruflich in beiden Bereichen tätig – ich absolviere aktuell mein Anwaltspraktikum in einer Anwaltskanzlei in Bern und weiterhin als Psychotherapeut in meiner Praxis.

Meine klinische Tätigkeit

Meine klinische Tätigkeit begann ich nebenberuflich im Jahr 2007 in der psychotherapeutische Praxisstelle der Uni Bern sowie Privatklinik Wyss Münchenbuchsee als Psychotherapeut für Gruppentherapien, danach als Psychotherapeut in der Klinik Südhang in Kirchlindach. Meine psychotherapeutische Weiterbildung mit Schwerpunkt kognitive Verhaltenstherapie absolvierte ich am Klaus-Grawe-Institut in Zürich sowie an der Universität Bern und schloss sie 2011 ab. Seit 2011 arbeite ich in eigener Praxis und begleite Menschen mit unterschiedlichen psychischen Beschwerden und in herausfordernden Lebensphasen.

Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit hat sich mein besonderes Interesse an Traumafolgestörungen, Angststörungen, Depressionen, Burnout und belastenden biografischen Veränderungen entwickelt. Dabei ist mir wichtig, nicht nur die aktuellen Beschwerden zu betrachten, sondern auch die persönlichen Erfahrungen und Lebensumstände zu verstehen, die hinter ihnen stehen.

Mein therapeutischer Ansatz

Mir geht es nicht darum, eine bestimmte Methode in den Vordergrund zu stellen. Entscheidend ist für mich vielmehr, gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten einen Weg zu finden, der zur persönlichen Situation und zum jeweiligen Anliegen passt. Die verschiedenen therapeutischen Methoden setze ich deshalb flexibel und gezielt ein.

Meine psychotherapeutische Weiterbildung war zwar kognitiv-verhaltenstherapeutisch und interpersonell ausgerichtet. Heute verbinde ich aber verschiedene therapeutische Ansätze und Methoden, wobei insbesondere Schematherapie, Hypnotherapie und Elemente der Acceptance and Commitment Therapy (ACT) wichtige Bestandteile meiner Arbeit sind.

Neben dem therapeutischen Gespräch arbeite ich je nach Anliegen mit praktischen Übungen und Aufgaben für den Alltag. Ergänzend setze ich körperorientierte Verfahren wie Focusing sowie hypnotherapeutische Elemente ein. Bei der Behandlung von Traumafolgestörungen kommt zudem Eye Movement Integration Therapy (EMI) zum Einsatz.